Die Bilder des Monats

Nur noch ganz oben weiß

Ziegenhelle, 01.03.

Schöne Sonnenuntergänge

Rothaarkamm, 04.03.

... und Sonnenaufgänge

Blick zum Bollerberg, 08.03.

Skifahren bei 17 Grad im Schatten

Winterberg-Poppenberg, 09.03. (Bild: Daniel Hilbich)

Fast schon sommerlicher Wald

Bei Winterberg-Hoheleye, 31.03. (Bild:www.hochsauerland-bilder.de)

März 2014


Der März 2014 präsentierte sich als ein sehr sonniger und außergewöhnlich milder Frühlingsmonat. Niederschläge fielen nur sehr spärlich und Schnee lag selbst auf den höchsten Bergen nur noch an einzelnen Tagen. 

 

Temperatur

Abb.1: Temperaturvergleich zwischen einer Bergstation (Langenberg/blau) und einer Talstation (Erndtebrück/rot). Deutlich sind die teils sehr frischen Nächte in den Tälern zu erkennen.

Mit einer Mitteltemperatur von +4,7°C war der März um ganze 4,8°C wärmer als der Durchschnitt der Vergleichsperiode 1961-1990. Auch im Verhältnis zum aktuelleren Mittel (1981-2010) waren es immerhin noch +3,9°C. Damit schloss dieser Monat in der offiziellen Meßreihe des Kahlen Astens (seit 1955) als wärmster seiner Art ab. Besonders bemerkenswert sind die starken Schwankungen der letzten drei Jahre. Wir erinnern uns noch gut an den schneereichen und kalten März des letzten Jahres, welcher z.T. rekordkalte Temperaturen brachte und dem Frühling kaum eine Chance lies.

 

Durch die vielen klaren Nächte konnten sich in den Tälern oft Inversionen ausbilden, so dass die Temperaturen hier oft tiefer lagen. Der Minimalwert dieses Monats wurde einmal mehr an der Ruhrquellenhütte bei Winterberg -8,9°C am 26. gemessen. Obwohl über 200 m niedriger gelegen war es an diesem Ort auch im Durchschnitt kälter als auf den höchsten Bergen und an 23 Tagen sank das Quecksilber unter den Gefrierpunkt (Neuastenberg lediglich 7 Tage). 

Niederschlag/Schnee

Abb.2: Niederschlagsmengen im März auf dem Kahlen Asten seit 1950. Der erste Frühlingsmonat war in den letzten Tagen sehr trocken.

Mit einer Mitteltemperatur von +4,7°C war der März um ganze 4,8°C wärmer als der Durchschnitt der Vergleichsperiode 1961-1990. Auch im Verhältnis zum aktuelleren Mittel (1981-2010) waren es immerhin noch +3,9°C. Damit schloss dieser Monat in der offiziellen Meßreihe des Kahlen Astens (seit 1955) als wärmster seiner Art ab. Besonders bemerkenswert sind die starken Schwankungen der letzten drei Jahre. Wir erinnern uns noch gut an den schneereichen und kalten März des letzten Jahres, welcher z.T. rekordkalte Temperaturen brachte und dem Frühling kaum eine Chance lies.

 

Durch die vielen klaren Nächte konnten sich in den Tälern oft Inversionen ausbilden, so dass die Temperaturen hier oft tiefer lagen. Der Minimalwert dieses Monats wurde einmal mehr an der Ruhrquellenhütte bei Winterberg -8,9°C am 26. gemessen. Obwohl über 200 m niedriger gelegen war es an diesem Ort auch im Durchschnitt kälter als auf den höchsten Bergen und an 23 Tagen sank das Quecksilber unter den Gefrierpunkt (Neuastenberg lediglich 7 Tage). 

Wind

Abb. 3: Windverhältnisse im März an der Wetterportal-Station Neuastenberg.

Wie schon der Vormonat machte auch der März nur selten in Sachen Wind auf sich aufmerksam. Einzig rund um den 15. und am 20. blies er mal etwas kräftiger, so dass in Medebach z.B. eine Böe von 61 km/h (Windstärke 7) und auf dem Kahlen Asten von 83 km/h (Windstärke 9) gemessen werden konnte. Interessant war allerdings, die sich in den sonnigen Wetterphasen bereits ausbildende Thermik, welche angetrieben durch die Einstrahlung der Sonne kurz Sonnenaufgang für ein Aufleben des Windes sorgte. Gegen Abend schlief dieser Antrieb wieder ein und der Wind ging während der Nacht auf minimale Werte zurück. 

Sonne

Abb. 4: Globalstrahlung im Verlauf des Monates März in Kombination mit der vorherrschenden Wettersituation an der Station in Medebach (Klick für größere Ansicht).

Der März 2014 geht in der Meßreihe des Kahlen Astens (seit 1955) als bisher drittsonnenscheinreichster seiner Art in die Geschichte ein. Mit rund 183 Sonnenstunden übertraf er den Durschnittswert um ziemlich genau 80 Stunden, was einen Überschuss von etwa 77 % gegenüber dem langjährigen Mittel bedeutet. Lediglich der März 2011 und der März 2003 waren noch etwas sonnenscheinreicher. Besonders bemerkenswert war der Zeitraum vom 06. bis zum 14. März als sich neun praktisch wolkenlose Tage hintereinander reihten. 

Der März seit 1950

Der März 2014 war der wärmste seiner Art in der Messreihe des Kahlen Astens. Unglaublich: Der März 2013 war über acht Grad kälter.

Vergrößerung bei Klick auf die Graphik.
Quelle der Daten: Deutscher Wetterdienst

Der März auf dem Kahlen Asten

März Abweichung vom Mittel 1961-90
Mitteltemperatur 4,7°C +4,8°C
Höchste Temperatur 16,4 °C +5,5°C
Tiefste Temperatur -2,1°C +7,2°C
Tage mit Frost 10 -13 Tage
Niederschlag 29 mm -77%
Tage mit mehr als 1 mm Niederschlag 7 -9 Tage
Sonnenstunden 181 Stunden +97 %
Tage ohne Sonne 13 - 7 Tage
Maximale Schneehöhe 2 cm -63 cm
Tage mit mehr als 20 cm Schnee 0 -17 Tage
Höchste Windböe 83 km/h -

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